Unterschreiben für die Stilllegung der Uranfabrik

Uranfabrik Gronau stilllegen

In einem Informationsflyer hat ROBIN WOOD die wichtigsten Argumente für die sofortige Stilllegung der Uran- anreicherungs anlage in Gronau zusammengestellt. Diesen Flyer können sie hier downloaden (PDF) oder über info(at)robinwood.de bestellen.

Die Wege des Urans

Die Versorgung Deutschlands mit Uran. Eine Studie der IPPNW als PDF.

Uranmunition - Es gibt keine friedliche Atomenergie

 

Das „Abfallprodukt“ abgereichertes Uran oder engl. Depleted Uranium (DU) besteht, da das Isotop U-235 fast vollständig entfernt wurde - zu fast 100% aus U-238 mit einer Halbwertzeit von 4,5 Milliarden Jahren. Ein Liter davon wiegt 16 kg und ist damit noch viel schwerer als Blei. Weltweit existieren ca. 1,1 Millionen Tonnen dieses hoch toxischen, strahlenden Mülls und jährlich kommen ca. 46.000 Tonnen hinzu.

Es gibt keine andere nennenswerte Weiternutzung als daraus Uranmunition herzustellen. Aufgrund der hohen spezifischen Dichte durchdringt solche Munition sehr leicht Panzerungen. Sie hat zudem die Eigenschaft sich bei dem Aufprall selbst zu entzünden und eine Hitze von bis zu 5000°C zu erzeugen. Menschen verglühen sofort. Der Sprengkörper löst sich in nanopartikel großen Uranstaub auf. Dieser legt sich auf die Umgebung nieder, wird mit dem Wind aufgewirbelt und fortgetragen. Der Staub kontaminiert ganze Landstriche, und das Grundwasser und dringt in Nahrungsmittelketten ein. Er wird eingeatmet, setzt sich in den Organen ab, durchdringt die Luft-Blut-Schranke und setzt sich fest. Die strahlenden Uranpartikel (α-Strahler) sind so klein, dass sie im Körper überall hin gelangen, u.a. in die Gebärmutter, Sperma und Gehirn. Das hat zur Folge, dass die Betroffenen erkranken und dass Kinder mit Missbildungen, Krebs, Leukämie usw. zur Welt kommen.

Eine Studie der britischen Atomenergiebehörde stellt fest, dass beim Einsatz von 40 Tonnen DU 500.000 Todesopfer durch radioaktive Verseuchung zu erwarten sind. Uranwaffen sind somit Massenvernichtungswaffen.

Weiterführende Literatur:

Wagner, Frieder (Hrsg): Uranbomben. Die verheimlichte Massenvernichtungswaffe. Kai Homilius Verlag, Berlin 2010.