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ROBIN WOOD-Magazin 2/96 S.17 (Heft 49)

Von Hiroshima bis Gorleben

Ein kurzer Überblick über Geschichte und Stand der Atomenergieanwendung

Reinhard Ohr, Hamburg

50 Jahre sind seit der "Anwendung" der Atombombe in Hiroshima vergangen, 10 Jahre seit dem Unfall von Tschernobyl. Zwei Daten, die das Gesicht der Welt verändert haben. 1995/96 spitzt sich der Konflikt um die Atomenergie in Deutschland erneut zu: 1995 sind mehrere Anläufe von "Energiekonsensgesprächen" gescheitert; für 1996 wird eine Serie von Castortransporten nach Gorleben erwartet. Aus diesen Gründen ist es angebracht die Geschichte der Atomenergie erneut zu rekapitulieren - zur Vergegenwärtigung dessen, was passiert ist und zur Vorbereitung auf die vor uns liegenden Auseinandersetzungen.

Am Anfang war die Bombe. Es folgte die Energienutzung. So friedlich sie auch sein sollte - sie brachte die Möglichkeit der Verfügung über die Bombe mit sich. Bezeichnenderweise waren die meisten Länder, die auf Atomenergie setzten, entweder im Besitz der Bombe oder sie verstanden sich als Anwärter darauf.

Aufstieg und Niedergang der friedlichen Nutzung der Atomenergie

Die Fragwürdigkeit der Atomenergie aufgrund dieses Zusammenhangs war eine Seite der Medaille. Die andere Seite zeigte sich erst als der Bau von Atomkraftwerken in aller Welt fortgeschritten war. Erst allmählich wurde sichtbar, daß Atomkraftwerke sich dadurch fundamental von konventionellen Kraftwerken unterscheiden, daß sie "potentielle Bomben" sind beziehungsweise bereitstellen: "Stationäre Bomben", die durch innere oder äußere Einwirkungen hochgehen und ihr Vernichtungspotential freisetzen können; "gestreckte Bomben", die einen Teil ihres radioaktiven Potentials über Jahrzehnte in Form von radioaktiver Niedrigstrahlung abgeben; "mobile Bomben" in Form von abgebrannten Brennelementen und radioaktiv verseuchten Materialien und Bauteilen, die herumgekarrt werden und für die kein Endlager gefunden werden kann.

Zunächst wurden in allen Industrieländern und in Ländern an der Schwelle zur Industriealisierung Atomkraftwerke geplant und gebaut. In der BRD nahm der erste Forschungsreaktor 1961 seinen Betrieb auf. Die ersten kommerziellen AKW gingen 1972 in Betrieb. Im Jahre 1985 waren 15 kommerzielle Reaktoren und 2 Forschungsreaktoren in Betrieb; 7 Reaktoren waren bereits wieder stillgelegt, 6 waren im Bau und bei 7 weiteren wurde die Planung aufgegeben oder die Inbetriebnahme verschoben. Heute decken in Deutschland 21 Reaktoren etwa 29 Prozent des Strombedarfs, aber nur etwa 8 Prozent des gesamten Energiebedarfs (einschließlich Heiz- und Prozeßwärme, mechanischer Energie und Licht).

Im selben Jahr 1985 waren weltweit 380 Atomkraftwerke in 26 Ländern in Betrieb; darunter 99 in den USA, 48 in der UdSSR, 43 in Frankreich und 33 in Großbritannien; 140 waren im Bau und weitere 500 waren geplant. Zehn Jahre später, 1995, ist die Zahl der AKW auf 425 gestiegen. Die Entwicklung blieb weit hinter den Prognosen der Internationalen Energieagentur (IAEA) zurück. Die IAEA mußte ihre Prognosen über die Gesamtkapazität laufend nach unten korrigieren: für das Jahr 2000 erwartete sie 1972 noch eine Größenordnung 3.500.000 Megawatt (MW), 1980 nur 910.000 MW und 1985 ganze 380.000 MW. Tatsächlich werden es wohl noch weniger sein. 1995 lieferten die 425 AKW nur knapp 350.000 MW Strom, das waren knapp 17 Prozent des Strombedarfs, aber nur 4,5 Prozent des gesamten Energiebedarfs.

Zunächst machten sich nur wenige Menschen Gedanken über die Folgen der Atomenergienutzung für Menschen und Umwelt. Die Folgen begannen sich erst allmählich auf den verschiedenen Stufen des sogenannten Brennstoffkreislaufs abzuzeichnen. Bei Uranabbau, Urananreicherung, Brennelemente-Fertigung, Reaktorbetrieb, Reaktorabriß, Atomtransporten, Atommüll-Behandlung - überall war das Gefahrenpotential des strahlenden Materials präsent. In den siebziger Jahren wuchs die Kritik an der friedlichen Nutzung der Atomenergie. In Westdeutschland entstand eine starke Anti-AKW-Bewegung, die von Whyl bis Brockdorf versuchte, die Bauwut zu stoppen und alternative Wege vorzuschlagen. 1988 schließlich nahm hier der vorerst letzte Meiler seinen Betrieb auf. Viele Planungen waren aufgegeben und viele Projekte eingestellt worden.

Viele Gründe hatten eine Wende vorbereitet: Die Nordsee-Bohrungen ließen das Öl wieder reichlich und billig sprudeln, Importkohle war auf dem Weltmarkt billig zu haben, die Stromverbrauchsprognosen erwiesen sich als völlig überhöht, Atomkraftwerksneubauten waren nur noch schwer durchzusetzen, die Kosten für Atomkraft erwiesen sich als deutlich höher als ursprünglich angenommen usw.. Letztlich ausschlaggebend für den Niedergang der Atomwirtschaft waren jedoch zwei Ereignisse, die die Gefahren der Atomkraft nachdrücklich vor Augen führten.

Der Störfall von Three Mile Island bei Harrisburg / USA 1979 zeigte, daß ein Super-Gau möglich war. Nur weil die Kernschmelze in diesem Reaktor nicht zu einer Explosion geführt hatte, blieb den BürgerInnen der USA das Drama einer großflächigen radioaktiven Verseuchung erspart. Das Gefahrenpotential war sichtbar geworden und die nachfolgenden Untersuchungen führten eindringlich vor Augen, wie schlimm es hätte kommen können. Nun revidierten viele Energiekonzerne ihre Planungen und stornierten ihre Aufträge. In den USA wurden mehr als 100 bestellte oder in Bau befindliche Meiler abbestellt oder eingemottet. Der Anfang vom Ende der Atomwirtschaft schien nahe. Doch noch glaubten Energiewirtschaftler und PolitikerInnen an die Beherrschbarkeit der Atomtechnik und noch gab es keine ausreichenden politischen Mehrheiten gegen die Nutzung dieser Technik. In der BRD ging der Bau geplanter bzw. begonnener AKW weiter.

Erst die sogenannte Havarie des Blocks 4 von Tschernobyl am 26. April 1986 veränderte schlagartig die Erwartungen an die Atomwirtschaft und die politischen Mehrheiten. Der Super-GAU von Tschernobyl hielt die Welt wochenlang in Atem. Erstmals zeigten sich die tatsächlich möglichen Dimensionen eines Reaktorunfalls. Wochenlang versuchten die Katastrophentrupps das strahlende Feuer einzudämmen. Bis es ihnen schließlich gelang, das radioaktive Inventar durch einen Betonmantel, den "Sarkopharg", zurückzuhalten, waren Bedienungsmannschaften geflüchtet, 31 Menschen sofort tot, mehr als 500.000 HelferInnen und AnwohnerInnen verstrahlt, etwa 400.000 Menschen auf der Flucht oder evakuiert, Tiere und Menschen im Umland verseucht und riesige Flächen unbewohnbar geworden. Eine radioaktive Wolke hatte sich über halb Europa verbreitet und die BewohnerInnen in Unruhe versetzt und zu Notkäufen veranlaßt. Viele Früchte der Erde sind in diesem Jahr ungenießbar geworden und viele sind es bis heute.

Tschernobyl und der Beginn des Ausstiegs

Dem radioaktiven Fallout folgte der "politische Fallout". Schon nach Harrisburg gab es in den führenden Industrieländern eine knappe Mehrheit gegen den weiteren Bau von Atomkraftwerken. Diese Mehrheit wuchs nun durchschnittlich um etwa 20 Prozent. In der BRD waren vor Tschernobyl 46 und danach 69 Prozent für den Verzicht auf Atomenergie. In neun Industrieländern faßten die Regierungen einen Ausstiegsbeschluß. In allen Ländern mit Atomkraftwerken kam es zu massiven Unmutsäußerungen der Bevölkerung, die sich durch die bisherige Informationspolitik - vor allem durch die Versuche des Herunterspielens der Gefahr nach der Katastrophe - getäuscht sahen. In der BRD kam es zu Großdemonstrationen. UmweltschützerInnen und Grüne forderten die sofortige Stillegung aller Atomanlagen, die SPD beschloß einen schrittweisen Ausstieg innerhalb von 10 Jahren und selbst in den regierenden Parteien wurden Ausstiegsvorstellungen diskutiert. Doch sie beließen es schließlich bei der Bildung eines Umweltministeriums, mit dem zunächst wichtigsten Zuständigkeitsbereich "Reaktorsicherheit und Katastrophenschutz".

Die Erschütterung der Zukunftsperspektiven der Atomwirtschaft zeigte sich auch darin, daß in den nachfolgenden Jahren wichtige Projekte wie die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf (WAA), der Thorium-Hochtemperatur-Reaktor (THTR) in Hamm-Uentrop sowie der Schnelle Brutreaktor in Kalkar aufgegeben wurden. Gründe hierfür waren unter anderem der erhebliche Widerstand der Bevölkerung, Störfälle (Thorium-Hochtemperatur-Reaktor) bzw. Sicherheitsrisiken und die enormen Baukosten.

Treibhauseffekt und Ostreaktoren - Gründe für eine Wiedergeburt?

Atomlobbyisten waren mit die ersten, die in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre in Sachen Treibhauseffekt Alarm schlugen. Das sichere Gespür, daß hier eine Chance für eine Neubewertung der Atomenergie liegen könnte, veranlaßte die Atomwirtschaft zu einer Umstellung ihrer Propaganda. Sie verblüffte nun die Öffentlichkeit mit der These vom Klimaretter Atomenergie. In Anzeigen mit der Ansprache "Wir müssen darüber reden ..." zieht uns nun die Atomlobby in Vertrauen und teilt uns mit, welche Sorgen wir uns gemeinsam um das Weltklima machen müssen und rechnet uns vor, wieviel Nutzen die Atomenergie bei der Einsparung von CO2 gestiftet hat und stiften kann.

In der Tat - das ist inzwischen durch fundierte Untersuchungen belegt: Die Emission von Treibhausgasen hat ein bedrohliches Ausmaß erreicht; die durchschnittliche Erdtemperatur steigt, Meere dehnen sich aus, Gletscher und Polareismassen schmelzen ab, der Meeresspiegel steigt, außergewöhnliche Wetterereignisse häufen sich. Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen sind dringend erforderlich und werden weltweit vorbereitet. Hauptproblem ist das Treibhausgas CO2, das bei der Verbrennung der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Erdgas entsteht. Diese Energieträger decken weltweit über 90 Prozent des Energiebedarfs.

Der Bedeutung der Atomenergie für die Entstehung des Treibhauseffekts erscheint im Vergleich zu den fossilen Energieträgern tatsächlich denkbar gering. Bleibt uns also nur die Wahl zwischen der "Pest" der atomaren Risiken und der "Cholera" des Treibhauseffekts durch fossile Energieträger?

Die Atomgemeinde möchte uns genau das nahelegen. Sie spekuliert darauf, daß dann, wenn der Treibhauseffekt spürbar wird, die Gefahren der Atomenergie vergessen werden. Sie verschweigt dabei einige wichtige Zusammenhänge: * Atomenergie steht in der Klimabilanz schlechter da als Energie aus den erneuerbaren Energiequellen Wasser, Sonne, Wind und Biomasse, denn im Brennstoffgang werden fossile Energieträger genutzt. * Atomenergie liefert einen viel zu geringen Beitrag zur Deckung des gesamten Energiebedarfs, um über diesen Weg Erfolge zu erzielen. Allein um die Kohle zu ersetzen müßten 5.000 neue Atomkraftwerke gebaut werden. * Die CO2-Reduktion durch Energieeinsparung und bessere Ausnutzung der fossilen Energieträger ist kurz- und mittelfristig deutlich wirksamer und billiger. Die Hoffnung auf eine Lösung des Treibhausproblems durch Atomenergie kann auch aus diesen Gründen nicht aufgehen.

Eine völlig neue Situation ergab sich durch den Zerfall des sozialistischen Lagers in Osteuropa. Hier, wo es keine jahrelangen Auseinandersetzungen um die Nutzung der Atomenergie gegeben hatte, war der Sicherheitsstandard ohnehin weniger entwickelt als im Westen. Die Krise der letzten Jahre führte dazu, daß eine große Zahl von Kraftwerken in einen desolaten Zustand gerieten. Ein Problem, dessen Bedrohlichkeit uns nun nicht mehr durch den "Eisernen Vorhang" verborgen bleibt und dessen Lösung nur mit westlicher Hilfe denkbar ist.

Insgesamt 66 Reaktorblöcke sind dort in Betrieb; mindestens 25 davon gelten als Zeitbomben, die jederzeit in eine kritische Situation geraten können; weitere 20 warten als Bauruinen auf ihre Stillegungung oder Fertigstellung.

Die Sanierungskosten für die Schrottreaktoren werden auf einige hundert Milliarden Mark geschätzt und können von den Ländern des Ostens nicht aufgebracht werden. Die Länder des Westen haben bisher nur einige hundert Millionen Mark für dringliche Maßnahmen bereitgestellt. Die Reaktorbauer in aller Welt sehen hier erstmals seit langer Zeit wieder die Chance, ihre Auftragsbücher zu füllen. Und sie haben eine neues Argument für den Weiterbetrieb von Atomanlagen in ihren Heimatländern: Wer auf Kraftwerke mit hochentwickelter Sicherheitstechnik im eigenen Land verweisen könne, habe nicht nur die Chance neue Aufträge zu ergattern, sondern geradezu die Pflicht, sein Know-how für die Sanierung der Ost-Meiler bereitzustellen - in unser aller Interesse.

Auf die AtomkraftgegnerInnen in Ost und West kommt damit eine große und schwierige Aufgabe zu: Sie müssen zeigen, welche anderen Wege es gibt - auch unter den schwierigen Bedingungen in Osteuropa. Im Grundsatz sind diese Wege klar: Rußland zum Beispiel verfügt über riesige Vorräte an Erdgas, Erdöl und Kohle die mit extrem schlechten Wirkungsgraden genutzt werden. Sanierungs- und Effektivierungsmaßnahmen im Bereich der Förderanlagen und Pipelines, der Kraftwerke, der Wärmedämmung, der Nutzung von Abwärme usw. könnten binnen kurzer Zeit bestehende Atomkraftskapazitäten überflüssig werden lassen und zu deutlich geringeren Energieverbrauch und Schadstoffemissionen führen. Wo solche Modellrechnungen vorliegen, stoßen sie jedoch häufig genug auf Desinteresse und Gegnerschaft der westlichen und östlichen AtomkraftbefürworterInnen.

Wohin mit dem Atommüll? - Die offene Wunde der Atomwirtschaft

Atomreaktoren laufen wenige Jahrzehnte. Der von ihnen erzeugte Atommüll strahlt - je nach Art und Zusammensetzung - über Jahrhunderte bis Jahrmillionen. Es gibt keine Möglichkeit, ihn zu beseitigen. Die strahlenden Abfälle müssen für die "Ewigkeit" von der Biosphäre isoliert werden. Zehntausende von Tonnen abgebrannter hochradioaktiver Brennelemente sind inzwischen angefallen und warten darauf, daß irgendwo auf der Welt geeignete Endlager gefunden werden. Die Menge der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle ist 30 mal so groß. Das radioaktive Potential einer Tonne abgebrannnter Brennelemente entspricht dem dreifachen der in Tschernobyl freigesetzten Radioaktivität.

In Deutschland sind bislang etwa 5.000 Tonnen abgebrannter Brennelemente und etwa 53.000 Kubikmeter leicht und mittelradioaktive Abfälle angefallen. Die abgebrannten Brennelemente lagern entweder in Abklingbecken der Kraftwerke oder sind in La Hague oder Sellafield zur Wiederaufbereitung. Ihr endgültiges Lager sollen sie im nächsten Jahrtausend im Salzstock Gorleben finden. Die Eignung dieses Salzstocks ist jedoch höchst fragwürdig. Nirgendwo in der Welt gibt es bislang ein einsatzbereites Endlager. Die Zeitplanung für die Fertigstellung mußte überall immer wieder über den Haufen geworfen werden. Es ist höchst unwahrscheinlich, daß der jetzt angestrebte Zeitpunkt 2010 für die Inbetriebnahme eines deutschen Endlagers eingehalten werden kann.

10 Jahre nach Tschernobyl

Der Streit wird weitergehen. Die Atomlobby wird die Bilanz weiterhin schönen und andere Katastrophen gegenrechnen. Die AtomkraftgegnerInnen werden weiter versuchen, die Wege für die Atomkraft zu blockieren und Wege für Alternativen zu öffnen. Ein mühseliger Pfad, bei dem zunächst nicht viel mehr als die "geordnete Lagerung" des Jahrtausende strahlenden Mülls herauskommen wird.

Ein allzu deprimierender Schluß? Vielleicht. Aber auch wir haben - ebenso wie die, die der Atomenergie den Weg gebahnt haben - lernen müssen, mit dem "Höllenfeuer" zu leben. Unsere Aufgabe wird es sein, seine weitere Verbreitung zu verhindern, seine Folgen zu begrenzen und anderen Wegen zum Durchbruch zu verhelfen. Es wäre ein Zynismus der Geschichte, wenn es der Atomwirtschaft gelingen sollte, gerade in diesem Jahr den Weg für eine Weiternutzung der Atomkraft freizukämpfen.

Die Nadelöhre müssen weiter verstopft bleiben

Noch immer gilt: Zunächst muß der Ausstieg aus Atomenergie definitiv beschlossen werden und erst danach kann ein Weg zu einer menschen- und umweltverträglichen Behandlung ihrer Erblast in Form des Atommülls gesucht werden. Erst dann kann es einen "Energiekonsens" unter Beteiligung der Umweltbewegung geben. Andernfalls dienen die "Zwischenlösungen" nur dazu, den Weiterbetrieb und Weiterbau von Atomkraftwerken zu ermöglichen. Deshalb geht es in diesem Jahr darum, daß die Nadelöhre der Atomwirtschaft weiter verstopft werden - in Gorleben, Ahaus, Morsleben, Salzgitter und anderswo.


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